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<title>Leidang</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Leidang</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Leidang</b> (altnordisch „<i>leiðangr</i>“) ist die Bezeichnung für die auf der frühen <a href="Wehrpflicht" title="Wehrpflicht">Wehrpflicht</a> beruhende Seerüstung, der zufolge bestimmte regionale Einheiten ein Kriegsschiff zu bauen, auszurüsten und zu bemannen hatten.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie">Etymologie</h2></div>
<p>Das Wort wird von einem rekonstruierten Ausdruck *<i>leið-gagn</i> abgeleitet.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Wortbestandteil <i>leið</i> (Weg, Richtung, Gefolge) findet sich in <i>leiðing</i> (Leitung, Führung) und <i>leiðingi</i> (Anführer). Der Wortbestandteil <i>gagn</i> bedeutet “Gerät, Werkzeug, Mittel”. Beim Zusammenziehen sei das „g“ entfallen. *<i>leið-gagn</i> soll danach in der Grundbedeutung eine fertig ausgerüstete Krieger-Abteilung gewesen sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung">Entstehung</h2></div>
<p>Die Leidangsordnung ist aus den Gesetzen aller skandinavischer Länder aus der Zeit zwischen dem Ende des 12. Jahrhunderts bis zum 14. Jahrhundert bekannt. Außerdem ist sie in der <a href="Skalde" title="Skalde">Skaldendichtung</a>, in den Königs- und Geschlechter-Sagas überliefert. Weitere Quellen sind Diplome und andere Urkunden, wie König <a href="Waldemar_II._(D%C3%A4nemark)" title="Waldemar II. (Dänemark)">Waldemars</a> <a href="Waldemar-Erdbuch" title="Waldemar-Erdbuch">Landverzeichnis</a>. Daraus lässt sich ableiten, dass die Leidangs-Organisation im Zusammenhang mit anderen administrativen Gebietseinteilungen stand. Wie diese Ordnung in den skandinavischen Ländern eingeführt wurde und ob sie sich in jedem Land unabhängig von den anderen Ländern entwickelte, ist unter den Historikern umstritten. Die norwegischen Historiker gehen davon aus, dass die Leidangsordnung im Osten des <a href="Oslofjord" title="Oslofjord">Oslofjordes</a> (Viken) nach dänischem Muster unter der dänischen Oberhoheit vor der norwegischen Reichseinigung eingeführt worden sei. Aber die Quellen geben dazu keine verlässliche Auskunft. Die meisten Quellen stammen aus der Zeit, als der Übergang zur Abgabe bereits im Gange war. Da in diesen Fällen die Höhe der Abgabe und der Bezirk, der die Abgabe einzuziehen hatte, gesetzlich abgegrenzt werden musste, kann aus diesen Quellen nicht darauf geschlossen werden, dass bereits in der früheren Zeit, als die Leidangspflicht noch eine reale Verteidigungspflicht war, diese scharf definiert war.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leidangspflicht_in_den_Regionen">Leidangspflicht in den Regionen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Norwegen">Norwegen</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ursprüngliche_Regelung"><span id="Urspr.C3.BCngliche_Regelung"></span>Ursprüngliche Regelung</h4></div>
<p>Nach der <a href="Heimskringla" title="Heimskringla">Heimskringla</a> führte <a href="H%C3%A5kon_I." title="Håkon I.">Håkon der Gute</a> die Leidangspflicht ein. Man geht heute davon aus, dass in dieser Überlieferung <a href="Snorri_Sturluson" title="Snorri Sturluson">Snorris</a> insofern ein wahrer Kern steckt, als hier eine Übereinkunft zwischen dem König und der organisierten Bauerngesellschaft auf den <a href="Thing" title="Thing">Thingversammlungen</a> anzunehmen ist.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aber Snorris Beschreibung fester Bezirke und definierter Pflichten war eine Rückprojektion der ihm bekannten zeitgenössischen Verhältnisse auf das 10. Jahrhundert. Nach dem Historiker <a href="Ebbe_Hertzberg" title="Ebbe Hertzberg">Ebbe Hertzberg</a> soll die Leidangspflicht ihren Ausgangspunkt in der dänischen Oberhoheit über die südöstlichen Teile von Viken (Oslofjord) genommen haben,<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und diese Auffassung ist bis heute vorherrschend.
</p><p>Schon vom Skalden <i>Þjóðolfr Arnórsson</i><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> († 1066) wird der Leidang in seinen Gedichten erwähnt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wie der Leidang organisiert war, geht aus seinen Gedichten nicht hervor. Das Testament des Königs <a href="Magnus_VI." title="Magnus VI.">Magnus lagabætir</a> von 1277<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> zeigt, dass das gesamte Land mit Ausnahme der Ostlandstäler und <a href="Uppland" title="Uppland">Uppland</a> in 279 Schiffsbezirke eingeteilt war, macht aber keine Angaben über die ursprünglichen Verhältnisse. Die Einteilung von <a href="Tr%C3%B8ndelag" title="Trøndelag">Trøndelag</a> in 5–10 Schiffsbezirke muss vor allem einen fiskalischen Hintergrund gehabt haben.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Begriff „Schiffsbezirk“ (Skipreiða) ist offenbar nicht sehr alt und wurde erst im Zusammenhang mit der Ablösung durch eine Abgabe gebildet. Denn im <a href="Frostathingslov" title="Frostathingslov">Frostathingslov</a> taucht er noch nicht auf. Vielmehr war dort das <i>Fylke</i>, also die allgemeine staatliche Verwaltungseinteilung, maßgeblich.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Unter <a href="H%C3%A5kon_I." title="Håkon I.">Håkon dem Guten</a> war das Land in Landesviertel (<i>fjorðungr</i>), diese in Schiffsreeden (<i>skipreiða</i>) und diese wiederum in Hofgemeinschaften, die zusammen einen Kämpfer auszurüsten hatten (<i>manngerð</i>) eingeteilt. In späteren Quellen stimmt die Gesamtzahl der Schiffe mit der Zahl der Schiffe der Reeden nicht mehr überein, was auf den Wechsel von den <a href="Wikingerschiff" title="Wikingerschiff">Zwanzigsitzern</a> auf <a href="Wikingerschiff" title="Wikingerschiff">Fünfundzwanzigsitzer</a> unter König <a href="Sverre_(Norwegen)" title="Sverre (Norwegen)">Sverre</a> in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts zurückzuführen sein kann.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Der Ausgangspunkt scheint aber die <i>manngerð</i> gewesen zu sein, ein Bezirk von drei Höfen, die einen Krieger zu stellen und auszurüsten hatten. Diese Vorschrift ist nämlich die älteste in den Gesetzen, und das spricht dafür, dass die Schiffsreeden ein sekundärer loser Zusammenschluss waren, die erst später fixiert wurden. Bull<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> geht davon aus, dass die Regelungen über die Bemannung der Schiffe, die Auswahl des Schiffsführers durch den König und die Auswahl der Männer durch die Schiffsführer erst, als man vom Zwanzigsitzer auf den Fünfundzwanzigsitzer wechselte, getroffen worden seien.
</p><p>Im <a href="Landslov" title="Landslov">Landslov</a> des Königs Magnus lagabætir wird dann geregelt, dass im Verteidigungsfall das volle Aufgebot zu stellen ist, während bei einem Angriffs- und Eroberungskrieg ohne Zustimmung der Bauern nur das halbe Aufgebot gestellt zu werden braucht.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In einigen Quellen wird das Leidangsaufgebot beschrieben, wobei aber die Zahlenangaben nicht sehr zuverlässig sind: Die erste große Leidangsfahrt außerhalb des Landes war die von <a href="Olav_I._Tryggvason" title="Olav I. Tryggvason">Olav Tryggvason</a> nach Vendland, die in der <a href="Seeschlacht_von_Svold" title="Seeschlacht von Svold">Seeschlacht von Svolder</a> endete. Er hatte 11 Großschiffe, einige 20-Sitzer und kleinere bei sich, als er im Jahre 1000 von Nidaros losfuhr. Alles in allem startete er mit 60 Schiffen.<sup id="cite_ref-Brøgger_S._276._12-0" class="reference"><a href="#cite_note-Brøgger_S._276.-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Olav_II._Haraldsson" title="Olav II. Haraldsson">Olav der Heilige</a> zog 1025 oder 1026 mit einer Flotte von 60 Schiffen nach Sjælland und fiel in das <a href="Nordseereich" title="Nordseereich">Nordseereich</a> <a href="Knut_der_Gro%C3%9Fe" title="Knut der Große">Knuts des Großen</a> ein, als dieser in England war. Hier erwähnt die Saga, dass eine Reihe von Schiffen an der norwegischen Grenze umkehrten, da sie auf Grund ihrer Leidangspflicht nur zur Verteidigung aufgeboten werden konnten, nicht aber einem Angriffskrieg ins Ausland zu folgen brauchten.<sup id="cite_ref-Brøgger_S._276._12-1" class="reference"><a href="#cite_note-Brøgger_S._276.-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Harald_III._(Norwegen)" title="Harald III. (Norwegen)">Harald Hardråde</a> startete seine Invasion Englands 1066, bei der er in der <a href="Schlacht_von_Stamford_Bridge" title="Schlacht von Stamford Bridge">Schlacht von Stamford Bridge</a> fiel, und setzte dabei insgesamt 200 Schiffe ein. Angesichts dieses Unternehmens und der Tatsache, dass er dazu noch Boote und Proviantschiffe mitnahm, wird das nicht für ausgeschlossen gehalten.<sup id="cite_ref-Brøgger_S._276._12-2" class="reference"><a href="#cite_note-Brøgger_S._276.-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wenn die Quellen berichten, dass <a href="Sigurd_I._(Norwegen)" class="mw-redirect" title="Sigurd I. (Norwegen)">Sigurdur jórsalafari</a> mit einem Leidangsaufgebot von 360 Schiffen nach Dänemark aufgebrochen sei – und es gibt mehrere Leidangsberichte mit solchen Flottengrößen –, so steht dem entgegen, dass die volle Leidangsflotte, die nie erreicht wurde, nur 310 Schiffe betrug.<sup id="cite_ref-Brøgger_S._276._12-3" class="reference"><a href="#cite_note-Brøgger_S._276.-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Vom Aufgebot freigestellt waren Priester, ihre Frauen und Knechte.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das ist auf den wachsenden Widerstand der Kirche gegen das Waffentragen von Geistlichen zurückzuführen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch die <a href="Setesvein" title="Setesvein">Setesvein</a> waren vom Aufgebot befreit.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Von bestimmten Leidangspflichten waren auch die deutschen Kaufleute freigestellt. Auch die Ratsherren waren von der Leidangspflicht befreit.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Entwicklung">Entwicklung</h4></div>
<p>Die Leidangspflicht änderte sich bald in eine jährliche Abgabe. In einigen Gebieten begann diese Entwicklung bereits am Ende des 12. Jahrhunderts und war im 13. Jahrhundert abgeschlossen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Betrag wurde nach Vermögen und Landbesitz erhoben<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und wurde so von einer Kopfsteuer in eine Grundsteuer verwandelt. Diese Grundsteuer wurde an die Landpacht an den König gekoppelt und stieg oder fiel mit dieser.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Steuer bezog sich regulär auf die halbe Gestellungspflicht in Friedenszeiten, wenn der Kampf also nur als Angriffskrieg anstehen konnte. Sie war die einzige gesetzliche Steuer im Lande. Sie wurde <i>borðleiðang</i> genannt. Im Verteidigungsfalle war die volle Steuer, die <i>útfaraleiðang</i>, zu bezahlen. Aus den Steuerlisten des 16. und 17. Jahrhunderts ist ersichtlich, dass nicht nur die Küstendistrikte Leidangssteuer zu zahlen hatten, sondern auch die Bezirke im Inland. Uppland musste die Steuer jedes Dritte Jahr entrichten. Hierbei handelte es sich in der Regel um den vollen Betrag des <i>útfaraleiðang</i>,<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> manchmal auch um eine Extrasteuer.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Island">Island</h3></div>
<p>In Island wurde der <i>Leidang</i> zum ersten Mal 1286 zur Verteidigung des Oslofjordes (Vik) geltend gemacht. Alle Königsmannen (<i>håndgangene mend</i>) wurden bis auf 40 in jedem Landesviertel nach Norwegen befohlen. Nach einer anderen Quelle sollten es 240 Bauern und die meisten Königsmannen sein.<sup id="cite_ref-Lárusson_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-Lárusson-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die große Mehrzahl der Isländer betrachteten diese Anforderung als eine neue Steuerausschreibung, und es wurde niemand geschickt. Die Anforderung widersprach dem Unionsvertrag („gamli sáttmáli“). Aber mit Rezess vom 2. Juli 1294 wurde die <a href="J%C3%B3nsb%C3%B3k" title="Jónsbók">Jónsbók</a>, die im Wesentlichen das Landslov beinhaltete, eingeführt, in der die Leidangspflicht als Grundsteuer angeordnet wurde.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es gibt mehrere isländische Quellen, in denen die Aufforderung zur Entrichtung der Leidangssteuer zum Ausdruck kommt, aber keine darüber, dass sie irgendwann auch einmal entrichtet worden wäre.<sup id="cite_ref-Lárusson_21-1" class="reference"><a href="#cite_note-Lárusson-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dänemark"><span id="D.C3.A4nemark"></span>Dänemark</h3></div>
<p>Zur Verteidigung des Reiches war in einem Gesetz von 1299 das Land in Bezirke (<i>skiben</i>), eine Gruppe von <i>havne</i> eingeteilt. Ein <i>havne</i> war eines der Aushebungsdistrikte (<i>lægde</i>), in die das bewohnte Land zur Verteilung der Verteidigungslasten eingeteilt war. Normalerweise entsprach ein <i>skibe</i> einer Kommune. Ein <i>skibe</i> war verpflichtet, ein Kriegsschiff mit Ausrüstung und Bemannung zu stellen.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Kosten trugen die Bauern und die <i>havne</i>, aus denen das <i>skiben</i> bestand. Die Zahl der <i>skiben</i> wird in der <a href="Kn%C3%BDtlinga-Saga" class="mw-redirect" title="Knýtlinga-Saga">Knýtlinga-Saga</a> von 1260 mit 850, oder bei Zugrundelegung des <a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(D%C3%A4nemark)" title="Alte Maße und Gewichte (Dänemark)">Großhunderts</a> zu 120 mit 940 angegeben. Da es um 1200 knapp 200 Kommunen gab, ist diese Angabe, die zu 4–5 <i>skiben</i> pro Kommune kommt, zweifelhaft. Nach der Hallands-Liste im <a href="Waldemar-Erdbuch" title="Waldemar-Erdbuch">Waldemar-Erdbuch</a> von 1231 gab es 18 <i>skiben</i> à 16–42 <i>havne</i> in Hallands acht Kommunen.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die umfangreichen Freistellungen von der Leidangspflicht für die Kirche und andere privilegierte Kreise und das damit verbundene Ausscheren von deren Ländereien aus den <i>skibe</i> muss zu einem raschen Schwund der Zahl der <i>skibe</i> und <i>havne</i> geführt haben. Diesem Missstand suchte König <a href="Abel_(D%C3%A4nemark)" title="Abel (Dänemark)">Abel</a> entgegenzuwirken, indem er 1250 verordnete, dass jedes <i>skibe</i> 42 <i>havne</i> haben sollte. Das musste zu einer Neuordnung der Verteidigungsorganisation führen und hätte mit einem vollständigen Verbot der Befreiung von der Leidangspflicht verbunden werden müssen. Doch die Entwicklung ging in die entgegengesetzte Richtung und löste die <i>skibe</i>-Einteilung von innen her auf. 1295 erhielt die Kirche von Roskilde einige beschlagnahmte <i>skibe</i> zurück, so dass deren Leidangsbeitrag bis auf etwa sieben Eigenbauern entfiel.
</p><p>Aber für das 12. Jahrhundert, als die Befreiung von der Leidangspflicht noch keinen großen Umfang hatte, sind die Angaben der Knýtlinga saga durchaus glaubhaft. Nach <a href="Saxo_Grammaticus" title="Saxo Grammaticus">Saxo Grammaticus</a> nahm Bischof <a href="Absalon_von_Lund" title="Absalon von Lund">Absalon von Lund</a> 1159 unter König <a href="Waldemar_I._(D%C3%A4nemark)" title="Waldemar I. (Dänemark)">Waldemar</a> an einem Kriegszug gegen Rügen teil. Seine Leidangsflotte betrug 260 Schiffe, die von Skåne, Sjælland, Falster und Lolland, die aus 56 Kommunen bestanden, gestellt wurden,<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Also kamen zu der frühen Zeit durchschnittlich 4–5 <i>skibe</i> auf eine Kommune.
</p><p>Das Kommando über die Leidangsflotte führte der König. Jedes Leidangsschiff stand unter dem Befehl des Steuermannes. Das Amt wurde bald erblich auf die Söhne. Während die Bauern die normale Ausrüstung mit Schwert, Helm, und Speer sowie dem zum Schiff gehörenden Schild besaßen, war der Steuermann in rittermäßiger Weise schwer gerüstet. Er musste ein Pferd, eine Brünne und eine Armbrust mit Pfeilen besitzen. Wenn er selbst nicht mit der Armbrust umgehen konnte, musste er noch einen Schützen dabei haben. Dafür hatte er das Recht, für diese Unkosten eine Abgabe aus den <i>havne</i> zu erheben.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zu diesen schwerbewaffneten Steuermännern kamen noch die ebenfalls schwerbewaffneten Adeligen. Sie machten die eigentliche Kampfkraft des Heeres aus, während die Bauern zu Ruderern und nachrangigen Kämpfern herabstiegen. Dieses Ritterheer war der Grund für die dänische Überlegenheit in der Ostsee im 12. und 13. Jahrhundert. Das hatte auch gesellschaftliche Auswirkungen, indem sich die Ritter allmählich zu einem eigenen Stand entwickelten.
</p><p>Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde die Flotte für die Anforderungen des Krieges gegen Norwegen und die Expansion nach Norddeutschland modernisiert. Man ging von den bisherigen Leidangsschiffen zu <a href="Kogge" title="Kogge">Koggen</a> mit einer Tragfähigkeit von ca. 100 t über. Die ökonomische Grundlage wurde durch die Aufhebung der Befreiung von Steuern und der Befreiung der bislang nicht leidangspflichtigen Bauern erreicht. Alle Einnahmen wurden veranlagt, und auf jeweils 1000 <a href="Alte_Ma%C3%9Fe_und_Gewichte_(D%C3%A4nemark)" title="Alte Maße und Gewichte (Dänemark)">Lasten</a> Korn kam die Pflicht, eine Kogge auszurüsten. Nach den alten Veranlagungsdaten hatte Sjælland ungefähr 5 höchstens 10 Koggen gegenüber früher 120 Leidangsschiffen auszurüsten.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach 1304 konnten die Bauern die Leidangspflicht durch eine feste Abgabe ablösen. Dabei wurde auch in Dänemark zwischen der Abgabe in Friedenszeiten und im Kriegsfalle unterschieden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweden">Schweden</h3></div>
<p>Die älteste Quelle für das schwedische <i>leidang</i> sind die altschwedischen Gesetze, insbesondere das <i>Östgötalag</i>. Dort werden die Themen „útrór“ (Ausrudern, also die Kriegsfahrt), „wardhald“ (Küstenverteidigung) und „leiðangskatt“ (Leidang-Steuer) behandelt.
</p><p>Die ältesten Landdistrikte Schwedens hießen „<i>hund</i>“. Es gab aus ihnen zusammengesetzt die Gebiete <i>Tiundaland</i> (aus zehn <i>hund</i> bestehend), <i>Attundaland</i> (aus 8 <i>hund</i> bestehend) und Fjerdrundaland (aus 4 <i>hund</i> bestehend). Diese Gebiete bildeten zusammen „<i>Swethiud</i>“ (Schweden, heute Uppland). Das <i>hund</i> selbst war unterteilt in <i>hälftar</i>, <i>fjärdingar</i> und <i>åttingar</i> (Hälften, Viertel und Achtel). Vier <i>hund</i> waren ein <i>hundari</i>.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Jedes <i>hund</i> hatte ein Schiff zu stellen, das mit einem Steuermann und 24 Ruderern besetzt war. Da vier <i>hund</i> also 100 Mann aufzubringen hatten, wurde diese Einheit <i>hundari</i> genannt.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jedes Schiff war in <i>hamnar</i> (Rudersitze) und <i>årtullar</i> (Ruderdollen) aufgeteilt. Das Land war in gleicher Weise aufgeteilt, und jeder Bauernhof war in einem solchen <i>hamna</i>. Dieser hatte die Pflicht, seinen Anteil zur Unterhaltung, Ausrüstung und Bemannung beizutragen. Die Höfe eines <i>hamna</i> hatten zwei Kämpfer, die auf einer Ruderbank saßen, mit Schwert, Speer, Schild, Eisenhut, Brünne und Bogen mit drei Dutzend Pfeilen zu stellen. Hinzu kam die Verpflegung, die zu stellen war.
</p><p>In den Gegenden am Bottnischen Meerbusen hieß der Leidangsdistrikt <i>skiplagh</i> und deckte sich mit den dortigen Thingbezirken. In Östergötland war die Kommune (<i>herrað</i>) Leidangsdistrikt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Entwicklung_2">Entwicklung</h4></div>
<p>Die Leidangsflotte verlor gegen Ende des 13. Jahrhunderts ihre Bedeutung. Neue Fahrzeugtypen kamen auf, die im Seekrieg wirkungsvoller waren. Außerdem berichtet die <a href="Gutasaga" title="Gutasaga">Gutasaga</a> in Kap. 6, dass die Leidangspflicht bald nur noch für Kriegszüge gegen Heiden, nicht aber gegen Christen galt. So wurde die reale Leidangspflicht durch eine Leidangssteuer in Form einer Grundsteuer abgelöst. Außerdem wuchs die Bedeutung des Reiterheeres. Für den fortschreitenden Verfall spricht auch, dass König <a href="Albrecht_III._(Mecklenburg)" title="Albrecht III. (Mecklenburg)">Albrecht von Mecklenburg</a> Befreiungen von der Leidangspflicht einführte.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit der Zeit reduzierte sich die reale Leidangspflicht auf die Stellung von Schiffsverpflegung. Man nimmt an, dass <a href="Birger_Jarl" title="Birger Jarl">Birger Jarl</a> nach seinem Kriegszug nach Finnland diese Entwicklung eingeleitet hat.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Finnland">Finnland</h3></div>
<p>Über den <i>leidang</i> gibt es in Bezug auf Finnland nur wenige Quellen.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aber sie weisen doch aus, dass der <i>leidang</i> auch im Südwesten Finnlands organisiert war. Auf Åland trifft man erst im 16. Jahrhundert in Form gewisser Abgaben (“ledungslama”) auf seine Spur. Gewisse Ortsnamen in Westfinnland, die mit “Led–” beginnen, werden in Zusammenhang mit dem <i>leidang</i> gebracht. Für das Festland gibt es einige Urkunden, aus denen der <i>leidang</i> hervorgeht, indem die betreffenden Bezirke beschrieben werden. Es gibt einen Brief des schwedischen Königs <a href="Karl_VIII._(Schweden)" title="Karl VIII. (Schweden)">Karl Knudsson</a> vom 6. Mai 1450, in welchem er für die Süd- und Nordfinnen die Zahl der zu stellenden Schiffe pro <a href="Herad" class="mw-redirect" title="Herad">herad</a> festlegt.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Danach hatte jedes herad zwei <a href="Wikingerschiff" title="Wikingerschiff">Schiffe</a>, eine Snekkja mit 16 Lasten<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und ein Boot für Schützen mit 6 oder 7 Lasten zu stellen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Fußnoten"><span id="Fu.C3.9Fnoten"></span>Fußnoten</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Falk und Torp; Alexander Johannesson, <i>Isländisches etymologisches Lexikon</i>. Bern 1956. S. 296 und 736; Jan de Vries: Altnordisches etymologisches Wörterbuch. Leiden 1977. S. 350.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Bjørkvik Sp. 434 mit Nachweisen aus der norwegischen Literatur.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Hertzberg S. 247 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Þjóðolfr Arnórsson war ein isländischer Skalde. Er dichtete über König <a href="Magnus_I._(Norwegen)" title="Magnus I. (Norwegen)">Magnus den Guten</a> und war Hofdichter bei König <a href="Harald_III._(Norwegen)" title="Harald III. (Norwegen)">Harald Hardråde</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Beispiel: <i>Eigu skjól und skógi / skafnir snekkju stafnar, /læsir leiðangr vísa / lönd herskipa bröndum; / almenningr liggr innan, / eið láta sér skeiðar / hábrynjaðar hlýja, / hverja vík í skerjum.</i></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dokpro.uio.no/perl/middelalder/diplom_vise_tekst.prl?b=3480&amp;s=n&amp;str=">Diplomatarium Norvegicum Bd. IV Nr. 3 (lateinisch).</a></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Bjørkvik Sp. 435.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Frostathingslov VII, 1: <i>Aber wenn ein Schiff nicht von der „fylke“ ausgerüstet worden ist ...</i></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Bjørkvin Sp. 435.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Edvard Bull: <i>Leding</i>. Kristiania 1920. S. 38.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Landslov III, 1.</span>
</li>
<li id="cite_note-Brøgger_S._276.-12"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Brøgger_S._276._12-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Brøgger_S._276._12-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Brøgger_S._276._12-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Brøgger_S._276._12-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Brøgger S. 276.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Gulathingslov § 298; Frostathingslov VII, 17.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Eine <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dokpro.uio.no/perl/middelalder/diplom_vise_tekst.prl?b=1126&amp;s=n&amp;str=">Bulle</a> des Papstes <a href="Coelestin_III." title="Coelestin III.">Coelestin III.</a> vom 15. November 1194 an den Erzbischof <a href="Eirik_Ivarsson" title="Eirik Ivarsson">Erik</a> von Nidaros verbot das Waffentragen von Geistlichen ausdrücklich.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Lars Hamre: „Setesvein“ in: <i>Kulturhistisk leksikon for nordisk middelalder</i>. Bd. 15. Kopenhagen 1970. Sp. 162.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Bjørkvik Sp. 438 mit Nachweisen.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Bjørkvik Sp. 433.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Landslov III,6.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Landslov VII, 7.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Bjørkvik Sp. 439.</span>
</li>
<li id="cite_note-Lárusson-21"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Lárusson_21-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Lárusson_21-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Lárusson Sp. 442.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Diplomatarium Islandicum. Íslenzkt fornbréfasafn</i> II. Kopenhagen 1893. S. 282 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Christensen Sp. 443; Poul Rasmussen: „Skiben“. In: <i>Kulturhistorisk Leksikon for nordisk middelalder.</i> Kopenhagen 1970. Bd. 15 Sp. 477 und „Hamna“. In: <i>Kulturhistorisk Leksikon for nordisk middelalder</i>. Kopenhagen 1961. Sp. 97.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Christensen Sp. 443.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Saxo Grammaticus: Gesta Danorum 14, 23, 4.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="J%C3%BCtisches_Recht" title="Jütisches Recht">Jyske Lov</a> III, 3–4.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Christiansen Sp. 446.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Hafström Sp. 74</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Hafström Sp. 451.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text">Hafström Sp. 455.</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Hafström Sp. 455.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Das folgende ist Niitemaa entnommen.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert bei Niitemaa Sp. 459.</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Last war ein Maß für die Tragfähigkeit eines Schiffes und schwankte regional außerordentlich stark; die Größenordnung liegt zwischen 1,5 und 2 to.</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Halvard Bjørkvik: „Leidang“. In: <i>Kulturhistorisk leksikon for nordisk middelalder</i>. Kopenhagen 1965. Bd. 10 Sp. 432–442.</li>
<li><a href="Anton_Wilhelm_Br%C3%B8gger" title="Anton Wilhelm Brøgger">A. W. Brøgger</a>, <a href="Haakon_Shetelig" title="Haakon Shetelig">Haakon Shetelig</a>: <i>Vikingeskipene. Deres forgjengere og etterfølgere.</i> (Wikingerschiffe. Deren Vorgänger und deren Nachfolger) Oslo 1950.</li>
<li>C. A. Christensen: „Leidang - Danmark“. In: <i>Kulturhistorisk leksikon for nordisk middelalder</i>. Kopenhagen 1965. Bd. 10 Sp. 443–450.</li>
<li><a href="Hjalmar_Falk" title="Hjalmar Falk">Hjalmar Falk</a>: <i>Norwegisch-Dänisches etymologisches Wörterbuch</i>. Auf Grund der Übersetzung von H. Davidsen neubearbeitete deutsche Ausgabe mit Literaturnachweisen strittiger Etymologien sowie deutschem u. altnordischem Wörterverzeichnis von Hjalmar Falk und <a href="Alf_Torp" title="Alf Torp">Alf Torp</a>. Germanistische Bibliothek 1, <i>Sammlung germanischer Elementar- und Handbücher</i> Reihe 4, Wörterbücher 1. Heidelberg Bd. 1 1910, Bd. 2 1911.</li>
<li>Gerhard Hafström: „Leidang - Sverige.“ In <i>Kulturhistorisk leksikon for nordisk middelalder</i>. Kopenhagen 1965. Bd. 10 Sp. 450–458.</li>
<li>Ebbe Hertzberg: „Ledingsmandskabets størrelse i Norges Middelalder.“ In: <i>Norsk historisk tidsskrift</i> 5 R II (1924) S. 243–276.</li>
<li>Magnus Már Lárusson: <i>Leidang - Island</i>. In: <i>Kulturhistorisk leksikon for nordisk middelalder</i>. Kopenhagen 1965. Bd. 10 Sp. 442.</li>
<li>Vilbo Niitemaa: „Leidang – Finland“. In <i>Kulturhistorisk leksikon for nordisk middelalder</i>. Kopenhagen 1965. Bd. 10 Sp. 458–459.</li></ul></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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